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Romanoff guter 2. - Meshugah in verbummeltem Listed auf Rang 5

Donnerstag, 19. Juli 2007 23:16

Starke Leistung von Hans-Georg Stihls Romanoff mit Sarah Leutwiler in Vichy.

Nur der Favorit El Capitano aus dem Quartier von François Rohaut war zu stark für den von Miro Weiss nach Vichy entsandten Romanoff.

Anne-Sophie Pacault kontrollierte mit dem Anabaa-Sohn El Capitano das Rennen von Beginn weg. Romanoff lag eingangs des langen letzten Bogens mit Sarah Leutwiler noch etwa 8 bis 10 Längen hinter der Spitze, machte dann kontinuierlich Boden gut und schien 200 Meter vor dem Ziel alle zu überlaufen - doch Anne-Sophie Pacault, die beste Amazone Frankreichs hatte nur darauf gewartet. Als Romanoff an ihrer Seite auftauchte, ritt sie den schon auf Listed-Ebene plazierten Favoriten energisch vorwärts und gewann schliesslich mit eineinviertel Längen vor Romanoff, der den zweiten Favoriten Bet Winner locker in Schach hielt.

Die Leistung des bis auf unter 6:1 runtergewetteten Romanoff, der auf längerer Distanz sicher besser aufgehoben gewesen wäre, ist sehr hoch einzustufen. Der Sieger El Capitano hatte letzten Herbst ein Handicap, das umgerechnet 90.5 Kilo wert ist! Und der drittplazierte Bet Winner kann um die 83 Kilo. Für den Ehrenplatz gab es 4000 EUR (rund 6600 Franken). Auf Platz gab es 2.10:1.

Romanoff
Romanoff (Sarah Leutwiler) 2. hinter El Capitano (A.-S. Pacault) - Foto: scoopdyga

 

Meshugah nach Bummelrennen vom letzten Platz aus 5. geworden

Erstmals seit seinem Sieg im Davidoff Swiss Derby kam Meshugah an den Ablauf. Doch das Rennen (Listed, 2400 Meter, 52'000 EUR) verlief nicht ideal. Davy Bonilla, der für den gestürzten Thierry Thulliez eingesprungen war, plazierte den 8:1-Mitfavoriten an letzter Stelle des Siebnerfeldes. Vorne wurde das Tempo verschleppt - und als es zur Sache ging, waren wie so oft in solchen Rennen, die Pferde aus dem Vordertreffen im Vorteil. Die vier Pferde, die zu Beginn der Zielgeraden vorne waren, machten die ersten vier Plätze unter sich aus - die ersten beiden belegten in dieser Reihenfolge Rang eins und zwei. Meshugah war der einzige, der aus dem Hintertreffen noch (etwas) Boden gutmachte - am Ende war er 5., rund 4 Längen vom Sieger Gat.

 

Derby-Zweiter César le Peintre enttäuschend - Heil-Dreijähriger Indian Blood sackstark

 

Was für eine Leistung von Indian Blood im Quinté (Course B, 58'000 EUR, 2400 Meter) - der von Jean-Luc Pelletan für Werner Heil trainierte Indian Ridge-Hengst liess seine 19 Gegner von der Spitze aus hinter sich. Von Christophe Soumillon meisterlich geritten, schaute am Ende ein Vorsprung von 1.5 Längen heraus.

Im geschlagenen Feld war der Schweizer Derby-2. César le Peintre. Wir wagen die Prognose, dass die Geschichte des Davidoff Swiss Derby 2007 umgeschrieben werden müsste, wenn Indian Blood (der eine Nennung hatte...) dort gelaufen wäre.

 

 

 
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