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Windisputable: Schwester des Hambletonian-Siegers Scarlet Knight debütiert am Dienstag 9.8.11 in Avenches

Samstag, 06. August 2011 19:43

André Humbert pilotiert am Dienstag, 9.August 2011, in Avenches die dreijährige Stute Windisputable - eine Schwester des in Schweden gross gewordenen Cracks Scarlet Knight.

Das fünfte Rennen (1900 Meter, Grasbahn, für 3-jährige sowie 4-jährige mit weniger als 12'000 Franken Gewinn) ist kein Hauptereignis und die dreijährige Windisputable fällt mit ihrem Gewinn von 3199 Franken bei 8 Starts trotz eines Rekords von 1:16,8 (Bänderstart notabene) nicht sonderlich auf. Doch die in den USA gezogene, dunkelbraune Stute hat ausgesprochen interessante Gene: Sie stammt aus derselben Mutter wie Scarlett Knight, der Crack von Stephan Melander, der den 1998 geborenen Pine Chip-Sohn als Jährling an einer Auktion für lediglich 17'000 USD gekauft und aus ihm einen Welt-Champion geformt hatte.

Scarlet Knight war der erste in den USA geborene und exportierte Traber, der zurück in sein Heimatland kam und das Hambletonian gewann. Im 2001 schaffte er dies, im Vorlauf mit sechs Längen und im Final sicher. Dies mit einer weissen Weste, 8 Starts, 8 Siege - damit war er der erste ungeschlagene Hambletonian-Sieger seit 1945 und erst der fünfte insgesamt. In der Folge wurde Scarlet Knight in Schweden als Traber des Jahres gewählt.

 

Nun gehört also die kleine Schwester von Scarlet Knight dem passionierten Besitzer und Züchter Manfred Humbert, dessen Sohn André Humbert sie trainiert und pilotiert.

Mit einem grossen Bruder im Rücken, der bei 68 Starts 41 Mal gewann (!), achtmal Zweiter und fünfmal dritter war (also fast 80% aller Rennen unter den ersten 3 beendete), ist Windisputable natürlich auch für die Zucht später ein Juwel. Zumal ihr Vater Windsong's Legacy 2004 die Trab-Triple-Crown (bestehend aus dem Hambletonian, Yonkers Trot und Kentucky Futurity) gewann, notabene als erster Traber seit dem legendären Super Bowl im 1972. Windsong's Legacy starb leider im 2008 im Alter von nur 7 Jahren an Herzversagen. Immerhin konnte er drei Jahrgängen seine Gene weitervererben.

 

Die Familie Humbert unterhält seit langem gute Beziehungen nach Schweden. So fand zum Beispiel auch die famose Glamour Fighter, die Mutter unter anderem von Quick Fighter, den Weg in die Schweiz.

Umgekehrt ist der erste Nachkomme von Jiminie du Marais, der ehemals von André Humbert für Pascal Desbiolles trainierten Mehrach-Siegerin, nun in Schweden im Einsatz. Noble Allure heisst der Ganymède-Sohn, der bereits ein Rennen gewonnen hat und zweimal Zweiter war.

 
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