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Avenches, 22.Juni 2012: Quick Fighter doppelt in brillanter Manier nach

Freitag, 22. Juni 2012 21:03

Im sportlich wichtigsten Rennen der Premium-Soirée vom 22.Juni 2012 in Avenches liess Quick Fighter seinen Gegnern nach optimalem Rennverlauf mit bekanntem Speed keine Chance.

(mmo) Mit Spannung war an diesem Abend in Avenches insbesondere das Elite-Rennen erwartet worden. Mit Number One Chah, der die Chance auf einen Sand-Hattrick hatte, mit Quick Fighter nach einer seiner seltenen Disqualifikationen in einem Monté in Vichy, sowie mit etlichen anderen Toto-Kandidaten. Nun, Marc-André Bovay servierte dem Vertreter des Stalles Fighter den optimalen Rennverlauf, mit welchem er seinen Speed am besten zur Geltung bringt und seine Gegner damit vor unlösbare Probleme stellt. Ness Marceaux löste den am schnellsten gestarteten Trainingsgefährten Quick Fighter im ersten Bogen bereits ab, servierte ihm einen "Rücken de luxe". Als Ness Marceaux (diesmal mit Eisen unterwegs) Eingangs der Zielgeraden müde wurde und nicht mehr beschleunigen konnte (wurde am Ende noch 7.), zirkelte Marc-André Bovay Quick Fighter Spur um Spur nach aussen, griff rund 150 Meter vor dem Ziel seelenruhig an und liess Number One Chah nicht den Hauch einer Chance. Wobei Number One Chah einen deutlich aufwendigeren Rennverlauf hatte - aus hintersten Regionen lancierte Raphael Fresneau den Ténor de Baune-Sohn mitte der letzten Gegenseite, die beiden mussten den Bogen in dritter Spur "Nase im Wind" absolvieren und trotzdem zog Number One Chah sein Tempo bis ins Ziel durch. Eine starke Leistung - doch gegen einen Quick Fighter, der keinen Meter zu viel gemacht hatte bis zu seiner Speed-Explosion, konnte es so logischerweise nicht reichen. Der gut fertig machende Nectar d'Hermès holte sich vor Qrack de la Frette das dritte Geld.

 

Zwei Burger-Trainer-Siege - 101. Fahrersieg für Adrian Burger

Die Pferde aus dem Quartier von Adrian Burger kommen immer besser in Schwung. Dauerte es zunächst bis zum 4. Mai (Rodrigue) mit dem ersten Saisonsieg, stehen nun schon deren 10 auf dem Konto des Hufschmieds. Zwei davon kamen in Avenches nun dazu. Zunächst steuerte Erhard Schneider Junior mit viel "sang froid" seinen Orélius Gentil zum dritten Saisonsieg. Trotz Zulagen tauchte der Zehnjährige schon nach etwas mehr als einer halben Runde mit an der Spitze auf. Eingangs der Zielgeraden hatte der Favorit etwas Mühe, die Kadenz zu halten, doch auf den letzten 100 Metern zog er nochmal an und gewann sicher vor dem heranbrausenden Pan's Williams und der lange führenden Slavia.

Adrian Burger, der mit Top Boy in der Trophée des 5Ans still und leise seinen 100. (!) als Fahrer gefeiert hatte, doppelte später mit dem Gras-Debütanten Tino de Lou nach. Der Gros Grain-Sohn feierte beim erst 10. Karriere-Start bereits den vierten Sieg, den dritten in Serie. Gegen den wie eine Kanonen-Kugel heranfliegenden Tinto Way musste sich der Favorit noch etwas bemühen, war aber nicht in Gefahr den Sieg zu verlieren. Tonic de Bellouet schnappte dem Animato Talabao den dritten Rang auf dem Zielstrich noch weg.

 

Rattzino und Ukraine Julry nach Rennen auf Warten

Nachdem Rattzino zuletzt in fünf Rennen ohne Sieg geblieben war, zeigte er sich diesmal auf Gras unwiderstehlich. Von seinem Trainer Vitor Nunes de Oliveira im Rücken der Leader positioniert, konnte der oft (zu) ungestüme Siebenjährige im Einlauf auf freie Bahn gebracht in aller Ruhe seinen Rhythmus finden, um den überraschenden Quincy du Martza sowie Rock and Roll Star leicht in die Schranken zu weisen. Der ebenfalls stark gewettete Quidaho war offensichtlich nicht top (verpasste den Start komplett und war im ersten Bogen zweitletzter, trabte nicht wie sonst) und musste mit Rang fünf Vorlieb nehmen. Für Ecurie Turrettinis Rattzino war es der 18. Sieg beim 48 Start in der Schweiz.

Einen längst verdienten Sieg feierte Philippe Besson mit Stalla Grischunas Ukraine Julry. Er machte (ebenfalls auf Gras) die Hatz an der Spitze nicht mit, liess die Gegner sich austoben und zog auf den letzten 50 Metern sicher an Ulysse du Martza vorbei. Urban Cocktail, der weite Wege gehen musste, hielt bravourös den dritten Platz.

 

Paradiso Fox und Pensylvania melden sich zurück

Im zweiten Rennen des Tages profitierte Paradiso Fox wie Quick Fighter von einem idealen Rennverlauf. Walter Theiler als Fahrer, Besitzer und Trainer in Personalunion liess sich nicht zweimal bitten, versteckte den Neunjährigen so lange wie nur möglich und hatte auf den letzten 100 Metern keinen Gegner mehr. Nonix de la Vallée der früh schon aussen "Nase im Wind" unterwegs war, kämpfte bis zum Schluss tapfer und wurde mit dem Ehrenplatz belohnt, während Quart de Cidre Rang drei hielt. Unglücklich waren One Way Jiel (grosser Fehler am Start) und der beim Start hinter ihm positionierte Olimède de Perron, der um einen Grossteil seiner Chancen gebracht wurde (hätte es Fehlstart geben müssen, weil er durch den Fehler von One Way Jiel seinen Startplatz nicht im entferntesten hatte einnehmen können? Diese Frage sei hier erlaubt).

 

Im letzten Rennen des Tages, welches den Dreijährigen die Möglichkeit bot, auf Gras auf andere Gedanken zu kommen, kam erstmals in diesem Jahr die letztes Jahr in Avenches ungeschlagene Pensylvania zum Zug. Von Barbara Schneider im Rücken der Leader positioniert, zog die von Jean-Bernard Matthey trainierte Stute der Ecurie Wilton auf den letzten 200 Metern noch leicht an Vivace du Martza vorbei zum 6. Karriere-Sieg. Vlattimaro holte sich Rang drei.

 

 



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