Es geht dabei um das "positive" Analyse-Ergebnis der A-Probe von Glim of Glory nach seinem Sieg am 28.6.2009 in Avenches; siehe unseren Artikel vom Dienstag Morgen (bitte anklicken)
Aus Leserkreisen haben wir den interessanten Hinweis bekommen, dass der verbotene Wirkstoff Fluphenazine, der in der A-Probe von Glim of Glory gefunden wurde, im Fall der deutschen Dressur-Olympia-Siegerin Isabelle Werth ebenfalls die Hauptrolle spielt.
Über die Dauer der Nachweisbarkeit von Fluphenazine gehen die Meinungen der Experten weit auseinander - die Sportschau (ARD) schreibt in einem Artikel Ende Juni über einen Arzneimittel-Experten, der auf ältere Literatur verweise, welche besage, dass das Mittel nur wenige Tage nachweisbar sei.
Rennkalender Nr. 32 - 12.8.2009
Lieber Markus Monstein
Wie Du dem Rennkalender entnehmen kannst (www.iena.ch), wurde das von uns trainierte Pferd "Glim of Glory" bei seinem Sieg in Avenches am 28.6.2009 positiv auf eine Substanz getestet, die normalerweise im Blut nicht vorkommt.
Es handelt sich dabei um "Fluphenazine". Fluphenazine gelten als humanes Psychopharmakon. Beim Pferd wirkt es beruhigend und kann Angstzustände unterbinden. Es gilt als schweres Beruhigungsmittel.
Wir haben "Glim of Glory" keine Fluphenazine oder sonst verbotene Substanzen verabreicht. Unser Tierarzt Theo Tschanz führt dieses Mittel nicht im Sortiment. Laut Theo Tschanz ist dieses Mittel beim Mensch mehr als drei Monate und beim Pferd sicher mehr als zwei Monate nachweisbar. Das Pferd stand zum Zeitpunkt des Rennens erst 21 Tage bei uns im Stall.
Das Pferd lief danach kein Rennen mehr, da es sich eine Woche vor dem nächsten Renneinsatz ein Überbein geschlagen hatte und dies erst auskuriert werden muss.
Mein Vater trainiert seit 30 Jahren Rennpferde. Bei ihm hat das Wohl der Pferde höchste Priorität und er würde nie unerlaubte oder schädigende Substanzen einsetzen.
Bis heute hatten wir im Stall Klein noch kein positives Analyseergebnis, deshalb haben wir eine B-Probe verlangt.
Ich danke für Ihre Kenntnisnahme und Vertrauen.
Mit freundlichen Grüssen
Isabelle Chrenka-Klein
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