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Rennsonntag in Avenches am 21.Oktober: 5 Trab- und 5 Galopprennen mit spannendem Wettmarkt

Mittwoch, 17. Oktober 2012 19:28

Am kommenden Wochenende gibt’s im IENA wieder einmal einen „traditionellen Sonntagsrenntag“ mit zahlreichen Leckerbissen aus der Sparte Galopp und Trab. Auch Pony-Trabprüfungen und Pony-Galopprennen gehören dazu. Beginn ist bereits um elf Uhr morgens. Das bestdotierte Rennen ist mit 20 000 Franken der Prix d’Elevage für drei- bis fünjährige Inländertraber mit acht Startern, darunter Pensylvania und Uka des Chaumes, die im letzten Monat beide zweimal siegten.

(be.k.) Der Prix d’Elevage ist eine klassische Prüfung und wird über 2400 Meter ausgetragen. Von den vier vierjährigen Pferden wird die Stute Uka des Chaumes mit Adrian Burger im Sulky nach ihren Siegen von Aarau (23.9.) und Avenches (14.9.) zu einem der Favoriten avancieren. Der Schützling von Marc-André Bovay hat noch einen Trainingsgefährten mit im Rennen, nämlich Uranus des Chaumes. Aber auch die dreijährige Pensylvania kann mit zwei Avenches-Erfolgen in den vergangenen zwei Monaten aufwarten und startet 25 Meter weiter vorne. Trainiert wird sie von Jean-Bernhard Matthey, der mit Napoléon de Bussys Halbschwester Ulycia de Bussy (Barbara Schneider) eine weitere Vertreterin seines Stalles anspannt. Spannend wird es für Renaud Pujol im Sulky von Ulysse du Martza, der seine letzten drei Rennen auf dem Ehrenplatz beendete. Ob ihm diesmal wieder einer vor der Sonne stehen wird ?

 

Fünf  zweijährige Traber werden um 11.30 Uhr den Renntag der „Grossen“ eröffnen und in der Coupe des 2ans um 12 000 Franken kämpfen, wahrlich ein tolle Dotation, wie auch in vielen der anderen Prüfungen an diesem Sonntag.

 

Im Prix des Centaures (Trot monté, 2375m, Fr. 8000.-) steigen neun Reiterinnen und Reiter in den Sattel der Traber. Chantal Zollet steuert Manfred Humberts zehnjährigen Fuchswallach Rèves de Magalou, der zwei frische dritte Plätze aufweist und Form anzeigt. Ebenso trabte Daniel Grüters Ovni de Marny kürzlich zweimal in die vorderen Ränge. Er wird von Josiane Grüter geritten. Drei französische Profis sind in diesem sicherlich aufregenden Rennen ebenfalls verpflichtet worden. Die vielseitige Amazone Claudia Koller mit Nocéen de Digeon muss als einzige mit 25 Meter Handicap starten, kennt den schnellen Traber (Rekord: 11,8!) aber bestens, da sie ihn auch selber trainiert.

 

Fünf Galopprennen, wovon eines erfreulicherweise geteilt worden ist !

Ein stattliches Feld von neun Zweijährigen misst sich im Prix de l’Arbogne über die Meile. Allein vier Vertreter stammen aus dem Quartier des Championtrainers Miro Weiss aus Urdorf . Doch könnte Stall Mucha Minas Schimmelstute Kanea mit Yvonne Donzé allen ein Schnippchen schlagen, denn sie ist bereits drei Mal gelaufen und war stets im Geld. Zuletzt wurde sie in Frauenfeld Dritte über die Meile.

 

Im Prix de Milers (Circuit Prix de Vitesse 2012, Cat.C, Fr. 12 000.-) wird es sehr spannend, denn die elf Distanzspezialisten haben alle etwas, das für sie spricht. So gewann Stall Offsides Just in Time (Robert Havlin) auf gleicher Bahn über 1600 Meter am 15.September, während Trainingsgefährte Sunndale ( Olivier Placais) damals Zweiter geworden war, jedoch vorher selber ein Meilenrennen in Avenches abgeräumt hatte. Beide Pferde stehen bei Miro Weiss und werden von starken Jockeys unterstützt. Höchstgewicht Le Big (63kg) wird von seinem Trainer Philipp Schärer geritten und gewann in St.Moritz anfangs Jahr den Sprint-GP ( 30 000 Franken Dotation). Der vierjährige Desert Prince-Sohn Auenprince aus dem Stall von Christina Bucher könnte sich als Favorit herauskristallisieren. Er ist zuverlässig und ein „Siegpferd“. Die andere „Bucher“ Sirena, eine One Cool Cat-Tocher, könnte überraschen.

 

Die zwei geteilten Rennen über 1800 Meter sind mit je 14 Startern voll. Toll vom IENA, dass all’ diesen Pferden eine Startmöglichkeit geboten wird! Und für die Wetter sind diese beiden Bewerbe sehr interessant.

Zu erwähnen gilt es auch die Trophée des 3 ans ( Cat.C, 2150m, Fr. 12 000.-, 6 Starter) ) mit Stall Tells Shisun. Der Shirocco-Hengst gewann aktuell auf gleicher Bahn bekanntlich das Swiss St.Leger. Mit der Stute Maienprai kommt eine weitere,  starke Sieganwärterin ins Rennen, die im St.Leger jedoch chancenlos war. Doch auch Angelfire und Araru haben Siegform und sind gefährlich.

 

Für jeden Geschmack gibt’s also am Sonntag was zu sehen und dies bei voraussichtlich schönem Wetter! Grund genug, nach Avenches zu fahren!

 

 



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